Jagdoptik namenhafter Hersteller entdecken

Beobachten und richtig ansprechen gehören zu den Grundlagen einer erfolgreichen Jagdausübung. Nicht nur das Unterscheiden der Geschlechter und ob ein Stück jung oder alt ist, will geübt und gekonnt sein, wir Jäger müssen auch erkennen können, ob sich das bejagte Wild normal verhält und nach Jahreszeit und Biotop normal und gesund erscheint.

All diese Aufgaben erledigen wir mit den Augen und nehmen dazu Ferngläser und später beim Schuss die Zieloptiken zu Hilfe. Egal ob einfache Revierfahrt, die Kontrolle von Kirrungen, Salzlecken oder Wildkameras – ein Fernglas ist eigentlich immer dabei, denn uns kann jederzeit etwas begegnen, das einen genaueren Blick lohnt oder erfordert. Damit wird das Fernglas zu dem jagdlichen Hilfsmittel, das wir am häufigsten gebrauchen und pro Einsatz auch am längsten in der Hand halten. Wenn Sie sich also auf den folgenden Seiten über die unterschiedlichen Angebote der Markenhersteller informieren, bedenken Sie, zu welchem Zweck und bei welcher Jagdart Sie Ihr neues Fernglas einsetzen möchten.

Stellen Sie sich zum Beispiel die folgenden Fragen:

  • Beabsichtigen Sie eher am Tag zu jagen oder sind es doch die Dämmerungsstunden?
  • Pirschen Sie mehr, vielleicht sogar im Gebirge? Oder ist der Ansitz Ihre bevorzugte Jagdart?
  • Suchen Sie eventuell ein Glas für die Auslandsjagd in Wüstengebieten oder Ähnlichem?

Es ist sinnvoll, sich vor einer Anschaffung über diese Fragen klar zu werden, denn für jeden Einsatz gibt es speziell entwickelte Ferngläser, die sich nach Gewicht und Größe sowie nach Vergrößerung und Objektivdurchmesser unterscheiden. Wenn Sie diese grundlegenden Fragen geklärt haben, nehmen Sie sich beim Fachhändler die Zeit, die unterschiedlichen Gläser ausgiebig in die Hand zu nehmen. Die Hersteller haben in den letzten Jahren einige Fortschritte in Sachen Ergonomie gemacht. Moderne Ferngläser sollen gut in der Hand liegen und über lange Zeit ermüdungsfrei an die Augen gehalten werden können, also ohne dass Sie Ihre Handgelenke verdrehen müssen oder nur mit Mühe an die Einstellungsräder kommen usw. Bei Tageslicht bringen fast alle Gläser gute Leistungen, erst bei schlechter Sicht und schwindendem Licht trennt sich die Spreu vom Weizen und die jeweilige Beschichtung der Glaslinsen zeigt, was sie kann oder wo ihre Grenzen sind. Trotzdem kann schon im Ladengeschäft der direkte Vergleich einige Unterschiede der Güteklassen erkennen lassen, wodurch sich auch die Preisunterschiede erklären.

Zielen und Treffen

Nach dem Ansprechen kommt in der Regel der Wechsel zur Zieloptik. Auch wenn wir vielleicht weniger und nur kürzer durch die Zieloptik schauen, wäre es fatal, hier zu sparen und sich mit schlechteren optischen Leistungen zufriedenzugeben. Frust und jagdlicher Misserfolg entstehen schnell, wenn das Stück Wild im Fernglas noch gut zu erkennen war, doch im Zielfernrohr nicht mehr sicher auszumachen ist. Das ist zusätzlich fatal, wenn mehrere Stücke zusammenstehen und ein bestimmtes erlegt werden soll. Wenn möglich, sollten Beobachtungsund Zieloptik aufeinander abgestimmt sein. Auch hier kann der kompetente Fachhändler helfen, und beim Probeschauen kann dann auch leichter entschieden werden, welches Absehen das individuell passende ist. Alle anderen optischen Erfordernisse ergeben sich wie beim Fernglas aus dem hauptsächlichen Einsatzgebiet der jeweiligen Optik.

Sie merken schon, der Kauf von Fernglas und Zielfernrohr ist genauso individuell wie die Auswahl der richtigen Bekleidung oder der richtigen Waffe. Alles hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ihrer bevorzugten Jagdart ab.

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